10. März 2011

Alte Frische, neu

Hier entsteht demnächst:

Ein neuer Anfang


Nachdem ich aus Versehen meinen alten Blog beim Einrichten des neuen, zennn.de, von meinem Server gelöscht habe, denke ich tagtäglich an einen großen neuen Anfang, nicht nur im Schreiben, sondern auch gleich in allen anderen Bereichen meiner Persönlichkeitsentfaltung und -aufwicklung.
Wiedereröffnungen im Frühling, zum Beispiel von Eisdielen, werden mit Schildchen, auf denen steht: in alter Frische oder gar: in gewohnter alter Frische beworben. So wird es hier nicht sein. Die Frische zieht immer noch zum Fenster herein, das Alter und die Müdigkeit – stehen vor der Tür (wo sonst). Gelegentlich klopfen sie an und bitten um ein kurzes Bibelgespräch, aber noch kann ich der Versuchung widerstehen und mache die Türe ohne ein Widerwort zu, freundlich nicht, nur ein wenig belästigt. Mit Gelesenem gelingt mir das nicht, es fordert mich zu Gesprächen auf – innere Monologe werden die – keine Selbstgespräche!

Der Frühling ist bei mir noch nicht angekommen, dennoch, insgeheim denke ich an einen Anfang, ich muß! Der Winter zieht aus meinem Herzen nicht aus. Das hat mit meinen Lektüren zu tun.

Angeblich liegt Magie in jedem Anfang. Und Magie soll es sein, die all die Schlagzeilen, die mich doch beschäftigen, wieder bannen, in die Zeilen, die ich dann vor mir auf dem Bildschirm sehe.

Deshalb: Hier entsteht demnächst: Ein neuer Anfang