Archiv für den Monat: Dezember 2009

31. Dezember 2009

Hädi-daadi …

Vor einigen Monaten habe ich mir, weil ich die Gelegenheit dazu hatte, einen Wunsch erfüllt, von dem ich glaubte, er würde mich mit Freude erfüllen: ich habe mir eine Klangschale gekauft und mich auf harmonische Klänge gefreut, die ich innerlich schon lange erwarte. Die Gelegenheit dazu bot sich auf einem Kongreß Chinesischer Medizin, den ich nicht besucht hätte, wäre der Ort, an dem er stattfand nicht einer der von mir meistgeschätzten Flecken in meiner näheren Umgebung. Als Zugabe bekam ich einige Glücksmünzen geschenkt, die ich vor die Türe zu legen hätte, mit der Symbolseite nach oben – so käme Geld ins Haus. Nach mehreren Monaten Symbol-Benutzung könnte ich nun darüber berichten, ob es sich um hier um einen Glauben oder einen Aberglauben / Humbug handelte. Über meine Finanzen gebe ich aber nur negative Auskünfte; über Geld rede man nicht, heißt es, man habe es – so weit kann ich mich allerdings schon ausschweigen: dieser Satz stimmt bei mir nicht. Glaube oder Aberglaube – dem Zweifler ist ohnehin beides sehr ähnlich, er wird bei der Unterscheidung, ob sich eines zum andern gewandelt habe, den Mund nach unten ziehen: Rabulistik – hier spalten sich die Haare!

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